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Selten: Stratus in Innsbruck aus Westen (31.01.26)

Aufziehender Nebel am Samstag, 31.01.2026, 04.30 Uhr MEZ (foto-webcam.eu)

In der Nacht von Freitag auf Samstag, 31. Jänner 2026, fiel in Innsbruck innerhalb einer Stunde anfangs dichter Nebel ein, der bald anhob und in tiefbasigen Stratus (Hochnebel) überging. Das war in den Wettermodellen schlecht zu sehen, zumal bis zur Ankunft vom Nebel stetiger Talauswind wehte. Begünstigt wurde der Nebel vom Oberland aber von einer gealterten Okklusionsfront, die am Vorabend dort leichte Niederschläge brachte. Hinzu kam leichtes Tauwetter in den Niederungen.

Im Folgenden eine kleine Fallstudie zur Nebelentstehung, -advektion und -auflösung.

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„Split-front-Charakter“ bei Sturmtief BURGLIND

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Bei Sturmtief Burglind handelte es sich um ein vollentwickeltes Sturmtief. Im Gegensatz etwa zu Sturmtief HERWART oder auch KYRILL (2007), EMMA (2008) oder LOTHAR (1999) traten die Sturm- und Orkanböen jedoch ausschließlich an der Kaltfront sowie rückseitig im Höhentrog auf.

Ausgewählte Stationen entlang der Kaltfront mit Spitzenböen:

  • Metz-Nancy (264m): 135 km/h (07 Uhr)
  • Karlsruhe-Siemens (116m): 113km/h (08 Uhr)
  • Waibstadt (237m): 126 km/h (09 Uhr)
  • Basel-Flughafen (270m): 119 km/h (10 Uhr) und 128 km/h (11 Uhr)
  • alle 12 Uhr:
  • Freudenstadt (796m): 139 km/h
  • Luzern (454m): 124 km/h
  • Goldau-Tierpark (578m, 30m hoher Aussichtsturm): 226 km/h! (Orkan Lothar hat hier 1999 80% des Waldbestands zerstört)

Zahlreiche Schweizer Stationen meldeten Orkanböen über 150km/h, einzelne nahe 200 km/h, alles keine 4000er, sondern zwischen 500 und 1500m! Weiterlesen →