
In Österreich verwendet man Lurch ugs. für „Ansammlung von Hausstaub“, „unter den Möbeln liegt der Lurch“, in Deutschland Staub- oder Wollmaus genannt. Jedenfalls etwas, das man nicht haben will, das zuwider ist. Ein befreundeter oberösterreichischer Meteorologe, der lange in Wien gelebt hat, assoziierte damit die Nachteile der Großstadt: Dreck, Staub, Lärm, Verkehr, dichte Bebauung. Daraus entstand die Wortkreation „Wiener Lurcheffekt“ – die Situation, wenn Gewitter aus allen erdenklichen Gründen die Hauptstadt meiden wie der Teufel das Weihwasser, als ob sie die Großstadt abstoßender finden würden als die ländliche Umgebung.
Das erste Mal erwähnte ich hier den Wiener Lurcheffekt am 27. Juli 2016. Dieser Beitrag findet dank diverser Verlinkungen auf Social Media bis heute große Reichweite, wenn man nach „Lurcheffekt“ sucht. Nach rund zehn Jahren kann ich den Beitrag mit ein paar Beispielen aufdröseln und entsprechend anschaulicher machen. Manche beschriebene Wetterlagen scheinen zugleich seitdem deutlich seltener geworden zu sein – in meinen Augen bereits erste Auswirkungen der Klimaerwärmung.
zweites Update, 18. Juli 2026
1. Outflow Boundaries
Vormals „vorlaufender Westwind“
Die größte Unsicherheit für die Gewitter im Stadtbereich besteht darin, wie die Zugbahn des Höhentrogs gerechnet wird.

Wenn der Trog so liegt wie hier in der Skizze, herrscht zwar über Bayern, Westösterreich bis Oberösterreich Südwestwind, aber der Osten von Österreich befindet sich näher am Hochdruckgebiet und damit unter antizyklonalem Einfluss. Die Gewitter ziehen dann weiter Richtung Tschechien statt ins östliche Flachland. Kräftiger Gewitterniederschlag, mitunter von Hagel begleitet, kühlt die bodennahe Luft durch Verdunstungskälte. Starke Abkühlung bewirkt bodennah einen Druckanstieg. Die kalte Luft strömt bei geringen Windgeschwindigkeiten in der Höhe sternenförmig aus dem Gewitter aus. Bei mäßigen und starken Höhenwinden läuft sie in Richtung der Zugbahn. Nach Tschechien weiterziehende Gewitter verursachen einen starken Druckanstieg über dem Zentral- und Donauraum. Wegen dem Relief kanalisiert es die ausströmende Kaltluft im Donauraum.
Es bildet sich eine sogenannte Druckwelle, die mit auffrischendem Westwind, Abkühlung und Druckanstieg nach Osten fortpflanzt. Läuft die Druckwelle aus dem Trog heraus, stabilisiert sie die bodennahe Luftmasse. Zusätzlich wird die Stabilisierung gestützt durch das Lee vom Wienerwald, wo Wien bekanntlich liegt. Die Kaltluft überströmt den Wienerwald und stürzt boraartig ins Stadtgebiet. Selbst wenn der Trog so liegt, dass eine Gewitterlinie bis zum Tullnerfeld am Leben bleibt, besteht eine hohe Gefahr, dass die Gewitter vor/über der Stadt plötzlich eingehen, und dann an der Konvergenz aus starkem Westwind und noch lebhaftem Südostwind im östlichen Flachland neu entstehen – also knapp östlich von Wien. Manchmal erwischen sie noch den äußersten Westen des Stadtgebiets, wo sich Fuchs und lange Nase gute Nacht sagen, und fallen dann durch die beginnenden Abwinde in sich zusammen.

Das Titelbild meines Blogs beschreibt so einen Ablauf, mit einer eindrucksvollen Böenwalze, aber nahezu ohne Niederschlag. Die Windspitzen lagen um 60km/h.
21. Juni 2026


2. Abschattung durch eine (v.a.) südlich stehende große Gewitterzelle

An einem heißen Sommertag mit hoher Labilitätsenergie (> 2000 J/kg) bildet sich häufig am Alpenostrand eine Bodenkonvergenz durch das alpine Pumpen, also stärkere Aufheizung über den Bergen durch Hangaufwinde, und kompensatorisches Ansaugen aus der Umgebung mit nördlichen und östlichen Winden. Die Luft ist zudem etwas feuchter über den Waldflächen. Dort entsteht also das erste Gewitter, am besagten 20. Juni 2026 bereits um 11 Uhr Lokalzeit. Wegen der freigesetzten Energie bläht sich die Gewitterwolke sofort auf wie ein Heißluftballon und der Amboss dehnt sich je nach Höhenströmung in die Umgebung aus, bis er unweigerlich die Mittagssonne (aus Süden) abschattet. Damit fehlt nun aber der thermische Antrieb für weiteres Wachstum im Flachland, wo in der Regel zudem eine starke Inversion verhindert, dass Quellwolken zu Gewitterwolken heranwachsen können. In diesem Fall entstand außerdem durch ein starkes Gewitter über dem Waldviertel eine markante Outflow Boundary mit tiefer Bewölkung, die sich südwärts ins Tullnerfeld und in weiterer Folge über den Wienerwald bis in die Stadt ausbreitete und dort stabilisierte. Auch die Neubildungen im sonnigen Zwickel zwischen den beiden Gewitterambosswolken blieben von kurzer Dauer. Denn der Outflow der Wiener Neustädter Gewitterzelle produzierte einen lebhaften Südwestwind, der sich bis ins Weinviertel fortsetzte. Statt Bodenwindkonvergenz also einheitliche Südwestwinde.

Dass durch Abschattungen und Outflow „die Luft heraußen ist“, sieht man oft auch optisch, indem die ganz großen Quellungen wie zu Beginn fehlen. Das obige Webcambild zeigt den Höhepunkt der Neubildung im Bereich des Hohen Lindkogels (Wienerwald) mit erkennbaren Fallstreifen. Die größeren Quellwolken weiter nördlich über der Stadt brachten einen kurzen Regenschauer, aber ein Gewitter wurde daraus nicht mehr.
3. Right mover am Alpenostrand
Bis nach Wien schaffen die Gewitter es nur, wenn sie etwa vom Mariazellerland bzw. den Gutensteiner Alpen schnurstracks nordostwärts ziehen. In vielen Fällen aber herrscht gleichzeitig eine Rechtsdrehung des Windes mit der Höhe. Diese begünstigt ein Rechtsausscheren der Gewitterzellen und ein Abdrehen nach Osten. Das geschieht üblicherweise über dem südlichen Wiener Becken nahe Wiener Neustadt.
Eine ähnliche Zugbahn dürfte vorgelegen haben, als am 10. Juli 1916 ein F4-T8-Tornado Wiener Neustadt verwüstete (32 Tote, 328 Verletzte). Ich kann mich an einen Fall, der 27. Mai 2011, leider noch genau erinnern, wo tatsächlich ein Gewitter aus Mariazell kommend seinen Nordostkurs bis Wien beibehalten hat. Da war ich nämlich auf Gewitterjagd in Wiener Neustadt positioniert und wir sahen trotz Aufholjagd aus Süden nur noch den schönen Allerwertesten des kräftigen Gewitters über Wien. Je stärker übrigens ein Gewitter, desto größer das Potential eines Ausscheren nach rechts (oder seltener nach links). Bei einheitlicher Windrichtung in den untersten Höhen bilden sich manchmal storm splits, d.h., das Gewitter teilt sich auf in zwei Gewitter, die beide vom Kurs abweichen (oft überlebt der Rechtsblinker).
4. Die Tages- und Jahreszeit
Von Ende April bis etwa Anfang August herrschen auch im Flachland dank des hohen Sonnenstands günstige Bedingungen vor, um eine genügend instabile Schichtung für Gewitter zu erzeugen. Davor und danach handelt es sich, auch abseits von Wien, ausschließlich um Gewitter durch markante Kaltfronten (selten) oder Höhenkaltluft (Regel). Insbesondere bei Gewitterlinien aus Westen gibt es eine typische Uhrzeit für Wiengewitter: 20-22 Uhr, manchmal sogar noch später. Diese Zeit brauchen sie, weil die Gewitterlinien sich meist erst über dem oberösterreichischen Zentralraum formieren, wenn tageszeitbedingt Abwinde stärker werden und Gewitter durch Verdunstungskälte outflowdominant. Das kann man sich vorstellen wie einen rauschenden Gebirgsbach, der eisiges Gletscherwasser mit sich führt. Dieser Kaltluftberg treibt die Gewitterlinie an. Weil dieser Umwandlungsprozess in einer Linie so oft aber erst am Nachmittag/Abend geschieht, braucht die Linie noch ihre 2-4 Std. bis zum Alpenostrand. Dann ist die Sonne aber schon untergegangen und bodennah hat mitunter schon Stabilisierung eingesetzt. Z
Das ist allerdings eine der Wetterlagen, die in den Jahren 2015-2025 deutlich seltener geworden ist.
5. Zu starker Südwind in der Höhe
Zudem unterdrückt bei solchen Konstellation oft der lebhafte manchmal föhnige Süd- bis Südostwind Gewitter, indem er die Luft am Boden einfach zu trocken macht. In Wien passiert dann genau nichts.

Darüber hinaus bewirkt eine starke Südkomponente, dass die Gewitter oft westlich vom Wienerwald Richtung Mühl- und Waldviertel abdrehen, also gar nicht so weit nach Osten vorankommen. Tun sie es doch, laufen sie aus dem Einflussgebiet des Troges heraus, der den nötigen großräumigen Vertikalantrieb zur Aufrechterhaltung der Linie/des Clusters liefert. Je südlicher die Strömung, desto wahrscheinlicher ziehen sie deutlich westlich von Wien vorbei.
6. Zu wenig Südwind in der Höhe

Bei Gewittern über der südlichen Steiermark ist es manchmal umgekehrt. Sie ziehen bis zur Landesgrenze Niederösterreichs und gehen dann über dem südlichen Steinfeld und der Buckligen Welt ein. Erst bei genügend Höhenwind oben kann der Sprung gelingen, aber selbst dann kann bodennah bereits eine kalte Nordströmung herrschen, die die Gewitter in Schauer verwandelt.
Übrigens: WENN es die Gewitter aus Süden bis zu uns schaffen, sind sie oft sehr wassergeladen, bringen erheblichen Regen und teilweise enorme Blitzraten mit sich (z.B. 06. August.2010,13. August.10, 14. Juli.11, 04.Juni.11). Allerdings beobachte ich seit etlichen Jahren den gegenteiligen Trend: Über Südeuropa dominiert im Sommer wochenlang hohes Geopotential mit sehr trockenen Luftmassen. Im Herkunftsgebiet der Gewitter – Nordostitalien, Istrien, Slowenien, Kroatien – passiert nichts, demzufolge kann aus Süden gar nichts ins östliche Flachland ziehen. Das entspricht der Erwartungshaltung durch die Klimaerwärmung: Der subtropische Hochdruckgürtel verschiebt sich nach Norden, sodass die Trogvorstöße von Frankreich oder von UK gar nicht so weit nach Süden kommen, um Gewitterlagen über Italien oder der Oberen Adria auszulösen.
7. Allgemein zu schwache Höhenströmung
Ende Juli 2016 war die Höhenströmung kaum ausgeprägt und die Luftmasse im Flachland meist stabiler geschichtet als über den Bergen, die zum Teil über die stabile Inversion hinausragen und zudem ein besseres Feuchteangebot (Wälder, Hochmoore) aufweisen als das Flachland. In den allermeisten Fällen sind Gewitter dann reliefgebunden, zuerst also im Berg- und Hügelland unterwegs, bis sie – genügend Höhenwind vorausgesetzt – bis ins Flachland weiterziehen. Wenn kein Höhenwind vorhanden ist, bleiben sie ortsgebunden und regnen sich mitunter intensiv ab.
Im Hoch- und Spätsommer sind spontane Neubildungen über der Stadt seltener als im Frühsommer (z.B. 8. Juni 2011, 13. Mai 2010). Vor zehn Jahren spekulierte ich:
“ Im Frühsommer ist der Temperaturunterschied Stadt-Land noch größer (Stadteffekt) und ermöglicht eher Bodenwindkonvergenzen über der Stadt als im Hochsommer, wenn die Temperaturunterschiede ausgeglichener sind. „
Ich bin mir diesbezüglich nicht mehr so sicher. Am 17. Juli 2026 gab es eine solche Konvergenz mitten über die Stadt (wenn auch bei stärkerer Umgebungsströmung), und ein ortsfestes Starkregengewitter gab es etwa am 17. August 2024. Insgesamt hab ich zu wenige Fallbeispiele aus der Erinnerung, um daraus eine statistisch fundierte Regel abzuleiten.
Abseits kleinräumiger Frontlinien bleibt dann nur ein Gebirge oder ausströmende Kaltluft umliegender oder älterer Gewitter, die lokale Gewitterbildung begünstigen. Das kann aber auch in die Hose gehen, wie in der Nacht auf den 26. Juli 2016, als Gewitter westlich von Wien durch ihren eitrigen Kaltluftausfluss boraartig über den Wienerwald stürzten (immerhin kurzzeitig Böen um die 50 km/h aus West) und die Luft abkühlten/abtrockneten. Das war dann gleichzeitig der Tod jeglicher Neubildung über der Stadt bzw. westlich davon (siehe Punkt 1).
Wohin soll man flüchten?
Paradox, ich weiß, aber wer unbedingt in eine Gewittergegend ziehen mag, ist von Innsbruck ostwärts das Inntal entlang über den Flachgau und das Innviertel bis zum Zentralraum bestens aufgehoben. Innsbruck hat etwa im Schnitt 30 Gewittertage pro Jahr und hält diesen nach meiner langjährigen Erfahrung auch zuverlässig ein. Neben vielen 1-Blitz-1-Donner-Gewittern sind darunter auch richtig heftige (2. August 2007, 17. Juli 2010, 21. Juli 2003, 29. Juli 2008, 02. Juli 2016 und am 28. Juli 2016). Im Tiroler Unterland sind schwere Sturmböen durch den Düseneffekt im Inntal häufig, auch riesiger Hagel (5-9 cm) wurde schon öfter beobachtet. Häufige Gewitter gibt es auch im gesamten Steirischen Hügelland sowie auf Rax, Schneeberg und Wechsel. Neben dem Einfluss des günstigen Reliefs (mittelsteiles Gelände, viel Wald als Feuchtespender, alpines Pumpen) ist hier auch die Zuwanderung mediterran-steirischer Luftmassen für besonders explosive Mischungen verantwortlich – wobei letzteres wie gesagt immer seltener wird.
Mein damaliges Fazit war, dass auch den vierten Sommer in Folge (2013, 2014, 2015, 2016) in Wien nur die Hoffnung auf den nächsten gewitterreicheren Sommer blieb. In dieser Zeit etablierte sich in Mitteleuroa ein gradientschwaches Strömungsmuster mit tagelang, manchmal wochenlang nicht ausgeräumten feuchten Luftmassen. Gewitterlinien weder aus West noch aus Süd.
Zehn Jahre später gibt es diese Gewitterlinien weiterhin kaum noch, aber der Sommer ist nicht mehr feucht und phasenweise kühl, sondern es reiht sich eine Hitzewelle an die andere, kaum noch Kaltfrontdurchgänge, endlose Tropennächte mit Windstille, während selbst trockene Druckwellen früher zumindest für angenehmen Westwind in der Nacht gesorgt haben (vgl. Nacht 17. auf 18.7.26) und man wenigstens eine Nacht mal durchlüften konnte.
Bonus: „Weizenglaseffekt“
Zu Beginn meines Studiums erfand ich den Begriff „Weizenglaseffekt„. Wenn man ein Weizenglas sehr flach hält und das Weißbier einschenkt, bildet sich sehr wenig Schaum. So wie wenn Kaltluft bodennah hereinströmt und die Luftmasse stabilisiert. Es bilden sich nur wenige flache Quellwolken oder Stratocumulus je nach Inversionshöhe. Dies taufte ich „negativer Weizenglaseffekt„.
Wenn man das Weizenglas hingegen steil hält, gibt es beim Einschenken mehr Schaum. So wie wenn die Kaltluft hochreichend hereinkommt, mit Höhenkaltluft und deutlicher Labilisierung. Der Schaum steht dann für einen Cumulonimbus. Dies ist der „positive Weizenglaseffekt„.
Naturgemäß gibt es davon Ausnahmen:
Die Kaltluft kann flach aus Westen einströmen und stabilisieren, darüber herrscht aber weiterhin eine kräftige Südwestströmung mit labiler Luft. Diese ist entkoppelt vom Boden – daher spricht man von „elevated convection“. Ein extremes Beispiel mit nur zwei Stunden Abstand zwischen Stabilisierung am Boden und Gewitter aus Südwesten gab es am 25. Juni 2016 (siehe Fallstudie). Umgekehrt kann auch eine markante Kaltfront den Wiener Raum auslassen, wenn ausgedehnte Ambosswolken für Abschattung sorgen und die Hauptmusik woanders spielt.
Update, 18. Juli 2026:
Lurcheffekt erfolgreich überwunden am 17. Juli 2026

Am Freitag, 17. Juli 2026, wurde der Gewitterfluch in diesem extremen Hitze- und Dürresommer endlich gebrochen.


Der Wienfluss schwoll innerhalb von einer halben Stunde von 9 auf 65cm an und genauso schnell wieder ab (Quelle: Pegelstand Kennedybrücke). Es gab einzelne Überflutungen von Unterführungen, zudem drang Wasser in die Albertina ein und es tropfte auch Wasser von der Decke in „The Mall“ (Einkaufszentrum Wien-Mitte).
Der Grund ist auf den ersten Blick nicht so trivial:
In der Nacht zog ein MCS über die Poebene ostwärts. Reste der Zirkulation sind im Satellitenbild von 12 UTC erkennbar, durch den scharfen Wasserdampfgradienten über Zentralösterreich bis Slowenien. In 600hPa gibt es sogar eine „Warmluftkeil“-Achse. Das Windfeld in Jetniveau war diffluent und grundsätzlich förderlich für Hebungsantrieb.


Das Bodenwindfeld zeigte dafür eine markante Konvergenz aus Westwind im Donauraum und Ostwind im östlichen Flachland, bzw. Südostwind über der Alpensüdseite. Entlang dieser Konvergenz bei Taupunkten von 16 bis 18 Grad zündete es dann und es gab entsprechend in einem schmalen Bereich intensive Niederschläge. In Brunn am Gebirge fielen 27mm in 20min, auf der Hohen Warte 25mm in 20min. Insgesamt waren es in 3 Std. dann 46mm auf der Hohen Warte, 21mm in Donaufeld, 35mm Innere Stadt, 10mm Unterlaa und 0,1mm in Mariabrunn.
Daher konnte der Lurcheffekt nicht schlagend werden, weil die Konvergenz südwestlich von Wien lag und mit der südwestlichen Höhenströmung nach Wien hereindriftete.

Ich spiele häufig in der Wiener Freudenau Golf. Dabei habe immer wieder den von Ihnen beschriebenen Effekt beobachtet und auch mit Freunden diskutiert. Die Wetterfronten ziehen meistens nördlich der Donau oder weiter südlich von Wien vorbei. Jetzt kann ich auf gescheit machen und es meinen Freunden auch erklären 😉.